Der Römerfußboden in Nennig

 

Der Römerfußboden in Nennig  

Der 1852 von einem Bauern entdeckte Mosaikboden schmückte den Festsaal einer
Portikusvilla aus dem 2. oder 3. Jh. Die imposante Villa besaß eine Frontlänge
von 120 Metern einschließlich der beiden Eckrisaliten und der anschließenden Flügelbauten.
.
Der Mosaikboden von 16 Metern Länge und 10 Metern Breite lag im Zentrum der Prachtvilla
und gilt als eines der bedeutendsten Denkmäler römischer Wohnkultur nördlich der Alpen.
Das Mosaik zeigt neben geometrischen Mustern, bildliche Darstellungen mit
Arena-Szenen: "Wärter und Löwe", "Peitschenkämpfer", "Gespeerter Panther",
"Bärenhatz", "Tiger und Esel", "Gladiatoren" und "Musikanten".

 

www.biringer.de  ©   2008